Handtäschliausflug der Damenriege Breite

 

Wieder einmal war es soweit, wir konnten am 05. Mai 2018 unseren traditionellen Handtäschliausflug in Angriff nehmen. Um 08.00 Uhr trafen sich 23 Damen beim Badischen Bahnhof, wo wir um 08.23 Uhr den ICE nach Freiburg bestiegen. Die Reise ging diesmal nach Lahr, welches am Eingang des Schuttertals liegt und eine grosse Kreisstadt im Ortenaukreis im Westen Baden-Würtembergs mit ca. 45`000 Einwohnern ist. Lahr befindet sich ca. 35 km nördlich von Freiburg und 100 km südlich von Karlsruhe. In Freiburg mussten wir dann in die Regiobahn umsteigen, welche uns nach Lahr fuhr. Die Reise dauerte nur eine gute Stunde, bis wir in Lahr ankamen. Wir nahmen dann beim Bahnhof den öffentlichen Bus, welcher uns direkt in die Innenstadt führte.

Als wir beim Marktplatz ankamen, erwarteten uns ein grosser Markt und viele Leute, die am Samstagmorgen zum Einkaufen oder zum Frühschoppen unterwegs waren. Gleichzeitig fand noch ein Kinderfest statt und die Landesgartenschau war dieses Wochenende auch noch in Lahr. Die Gartenschau befand sich natürlich nicht in der Innenstadt aber dies hat sicher auch viele Besucher angezogen. Wir machten dann einen Treffpunkt gegen Mittag aus und so konnte jedes tun und lassen was es wollte. Viele wollten zuerst etwas trinken gehen, da das Wetter ja wunderschön und warm war. Die vielen Strassenrestaurants luden auch zum Verweilen ein und so konnte man das turbulente Treiben bestens beobachten. Es wurde natürlich wie immer auch „gelädelet“, da das Angebot auch dazu eingeladen hat.

Gegen 12.00 Uhr trafen wir uns alle wieder beim vereinbarten Treffpunkt, wo wir dann gemeinsam zum Restaurant gingen, welches ich natürlich im Vorfeld reserviert habe. Das Restaurant war nur für uns geöffnet, da die Wirtsleute sonst erst um 18.00 Uhr öffnen. So hatten wir alles für uns ganz alleine. Die Tische waren schön gedeckt und dann gab es natürlich wie immer zuerst einen ausgiebigen Apéro, welcher von unserer Apérokasse bezahlt wurde. Das Essen war ausgezeichnet, es hat allen sehr gut geschmeckt und vor allem es war reichlich. Da alle zufrieden waren, war die Stimmung natürlich auch dementsprechend. Hier möchte ich mich nochmals im Namen aller Beteiligten Marlis Armbruster ganz herzlich danke sagen, da sie alle Getränke übernommen hat. Ebenfalls für die frischen Gipfeli am Morgen. Vielen Dank.

Gegen 15.00 Uhr mussten wir dann aufbrechen, da unsere Stadtführerin auf uns wartete. Es war eine etwas spezielle Stadtführung, die hiess „Des gibt`s bloss in Lohr“, welches wir schnell gemerkt haben, da die Stadtführerin sehr resolut und lustig und vor allem in einem waschechten allemannischen Deutsch erzählt hat. Wir sahen den wohl niedrigsten Wolkenkratzer der Welt, welcher sich in Lahr befindet Das Haus ist nur 4.90 m hoch wird aber von den Lahrern liebevoll Wolkenkratzer genannt. Der Erfinder des Wankelmotors war auch ein Lahrer (1909-1988). Ohne Abitur und Studium konstruierte Fritz Wankel ein Triebwerk mit drehendem Kolben. Am Schluss der Führung standen wir dann vor dem Lahrer Wahrzeichen dem bekannte Storchenturm. Es handelt sich um den Rest der ehemaligen Tiefburg derer von Geroldseck und die Reste der alten Stadtmauer, welche noch erhalten sind.  Auch das alte Rathaus von 1608 ist ein Anziehungspunkt sowie die wunderschöne Altstadt.

Nach gut einer Stunde war dann diese interessante Führung auch vorbei und wir hatten noch gut 1 Stunde Zeit, bis wir wieder Richtung Bahnhof aufbrechen mussten. Die Meisten hatten  natürlich wieder einen grossen Durst, da es immer wärmer wurde und die Gartenrestaurants uns auch anlockten. Um 17.30 Uhr trafen sich dann alle wieder, um gemeinsam zur Bushaltestelle zu gehen. Wir hatten Glück, der Bus kam soeben an und in ca. 15 Minuten waren wir dann auch schon am Bahnhof. Wir fuhren natürlich den gleichen Weg über Freiburg wieder zurück. Leider hatte der ICE in Freiburg eine halbe Stunde Verspätung, sodass wir statt um 19.34 Uhr erst nach 20.00 Uhr in Basel ankamen. Aber so was kann uns überhaupt nicht stören, weil wir es von der DB schon ein bisschen gewohnt sind und wir ja schliesslich alle Zeit der Welt haben.

Ich glaube es war wieder ein gelungener Ausflug, weil auch viele diesen Ort nicht gekannt haben. Ich freue mich immer, wenn es allen gefällt und auch alle zufrieden sind. Es gibt so viele schöne kleine Orte in Deutschland, dass ich hoffentlich auch für die nächsten Reisen wieder etwas für Euch finde.

Auch hier wieder einen herzlichen Dank an alle, die in die Apérokasse einen Batzen gespendet haben. Vielen Dank. Ich möchte auf diesem Wege auch alle Daheimgebliebenen grüssen. Somit freue ich mich bereits wieder auf unseren nächsten Ausflug (kommt schneller als wir denken), welcher dann etwas länger dauert (3 Tage) und hoffe, dass ich auch dort wieder alle zufriedenstellen kann.

 

Dorly