Handtäschliausflug der Damenriege Breite

Es ist bereits der 18. Mai 2019, wo sich wieder einmal 23 Damen auf unseren traditionellen Handtäschliausflug freuen durften. Nach diesen kalten und nassen Eisheiligen wurden wir an diesem Tag mit viel Wärme und sogar Sonnenschein verwöhnt. Es hat was – wenn Engel reisen – lacht der Himmel.                                    Wir trafen uns gegen 08.00 Uhr beim Badischen Bahnhof, wo uns bereits der reservierte Car erwartete. Dieses Jahr ging unser Tagesausflug ins Elsass. Wir fuhren auf der Autobahn Richtung Mulhouse und Colmar bis zu unserem Ziel nach Ribeauville. Da wir praktisch keinen Verkehr hatten, kamen wir bereits nach 09.00 Uhr in dem malerischen Städtchen an. Zuerst schien es fast ausgestorben, aber nach einer halben Stunde war es bereits durch viele Touristen und Einheimische belebt. Wir schlenderten durch das kleine Örtchen, wo es viele alte und schön renovierte Gebäude zu bestaunen gab. Natürlich befanden sich hier auch hübsche Läden mit Elsässer Souvenirs und natürlich viele Geschäfte mit den Elsässer Spezialitäten wie der bekannte Münsterkäse, Gugelhopf und die verschiedenen Elsässer Weine. Auf einem kleinen Platz konnte man auch noch einen Markt bestaunen mit vielen Gemüse- und Früchte Angeboten. Wie man sich vorstellen kann, es wurde hier niemandem langweilig, da es wirklich einiges zu bestaunen gab. Beim Bummeln durch die Gässchen, trafen wir immer wieder auf einige unserer Damen, die sich in einem der zahlreichen Restaurants zu einem ersten Drink oder einem Glas Elsässerwein niedergelassen haben.                                                                                                         So verging die Zeit, bis wir uns um 12.00 Uhr vor unserem Restaurant wieder trafen, wo ich natürlich im Vorfeld für unser Mittagessen reserviert hatte. Praktisch jede Dame kam mit Einkaufstüten zum Treffpunkt, wo wir dann feststellten, dass fast alle den berühmten Münsterkäse und andere Spezialitäten gekauft hatten. Zum Glück war der Käse vakuumverpackt, sonst hätte es wahrscheinlich im Bus auf der Heimfahrt ein bisschen stark gerochen. Im Restaurant setzten wir uns an unsere reservierten Tische und genossen den ebenfalls obligatorischen Apéro. Da die Menus auch zuvor bestellt werden mussten, waren wir gespannt was uns aufgetischt wurde. Aber schon bei der Vorspeise wussten wir, es ist wunderbar und vor allem frisch gekocht. Man darf sagen, wir waren von dem Essen alle angenehm überrascht. Die Portionen waren gross aber so gut, dass praktisch alles aufgegessen wurde.                                    Frisch gestärkt ging es dann nach dem Essen weiter mit unserem Bus, Richtung Riquewihr. Da diese beiden Dörfchen ganz nahe beieinander liegen, waren wir in ca. 20 Minuten bereits angekommen. Als wir vom Parkplatz ins Zentrum kamen, stand dort eine Bimmelbahn, wie man sie von verschiedenen Städten kennt. Spontan sind alle Damen eingestiegen, um zu sehen wohin die kleine halbstündige Fahrt geht. Wir fuhren rauf zu den Rebbergen, eigentlich rund um Riquewihr und durften somit alles von oben bewundern. Das war eine willkommene Abwechslung, bis wir dann wieder durch dieses Städtchen spazieren konnten. Riquewihr ist etwas kleiner als Ribeauville, aber mit seinen schmucken Häusern, Gebäude und die vielen kleinen Restaurants so lieblich und romantisch anzusehen. Man kann sich daran kaum satt sehen, so viel hat es zu bieten.                                                                                     Leider verging auch hier die Zeit viel zu schnell, so dass wir uns um 17.30 Uhr wieder auf dem Parkplatz bei unserem Bus trafen. Die Heimfahrt verlief wieder vollkommen reibungslos, ohne viel Verkehr, so dass wir bereits um 18.40 Uhr wieder am Badischen Bahnhof eintrafen.                                                                                            Ich denke es war wieder ein toller Ausflug, der bestimmt allen Spass gemacht hat und auch gefallen hat, obwohl die Einen oder Anderen die Orte sicher bereits gekannt haben. Aber meistens ist es Jahre her und deshalb kann man ohne weiteres solche Orte wieder einmal besuchen.                                                                                     Nochmals einen herzlichen Dank an alle, die in die Apérokasse einen Batzen gespendet haben sowie an Marlis für die Gipfeli am Morgen. Vielen Dank. Ich möchte auf diesem Wege auch alle Daheimgebliebenen grüssen, in der Hoffnung, dass sie das nächste Mal auch wieder dabei sein können. Somit freue ich mich bereits wieder auf unseren nächsten Ausflug (kommt schneller als wir denken), welcher dann etwas länger dauert (3 Tage) und freue mich wenn ich auch dort wieder alle zufriedenstellen kann.                                                                                                                                 Dorly